Socken für geschwollene Füße – Darauf müssen Sie achten

geschwollene Füße

Socken für stark geschwollene Füße sollten speziell entworfen sein, um Komfort und Unterstützung zu bieten, ohne zusätzlichen Druck auszuüben, der Schmerzen oder weitere Schwellungen verursachen könnte. Hier sind einige

Anforderungen an Socken für geschwollene Füße und Beine

  1. Material:
    Sie sollten aus weichen, atmungsaktiven Materialien, wie Bambus, Merinowolle oder speziellen Feuchtigkeit abtransportierenden Fasern hergestellt sein, um den Fuß trocken und komfortabel zu halten.
  2. Dehnbarkeit:
    Hohe Elastizität ist wichtig, damit die Socken leicht über geschwollene Füße gezogen werden können und sich an die Form des Fußes anpassen, ohne einzuschnüren.
  3. Nahtlos: Um Reibung und Irritationen zu vermeiden, sind nahtlose Socken oder Socken mit sehr flachen Nähten ideal.
  4. Weiter Bund:
    Ein breiter, nicht einschnürender Bund verhindert Einschnürungen und fördert die Durchblutung.
  5. Gepolsterte Sohlen:
    Zusätzliche Polsterung kann für Komfort sorgen, besonders wenn die Füße empfindlich sind oder Schmerzen bereiten. Manche Stricksocken haben eine Plüschsohle welche Stöße absorbieren und Feuchtigkeit aufnehmen kann.
  6. Kompression:
    In einigen Fällen können leichte bis moderate Kompressionssocken hilfreich sein, um die Blutzirkulation zu fördern und Schwellungen zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, dass die Kompression angemessen ist und, wenn möglich, von einem Arzt empfohlen wird.
  7. Größe und Passform:
    Die Socken sollten in verschiedenen Größen verfügbar sein, um eine optimale Passform zu gewährleisten. Eine gute Passform ist entscheidend, um Druckstellen zu vermeiden und den Tragekomfort zu erhöhen.
  8. Einfachheit beim An- und Ausziehen:
    Socken, die speziell für Personen mit Mobilitätseinschränkungen oder eingeschränkter Handfertigkeit entworfen sind, können zusätzliche Merkmale aufweisen, die das An- und Ausziehen erleichtern.
  9. Feuchtigkeitsmanagement:
    Gutes Feuchtigkeitsmanagement hilft, die Füße trocken zu halten und reduziert das Risiko von Blasen und anderen Hautirritationen. Merinowolle ist hier ein wahrer Champion, da es 30-40 % seines Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen kann – deutlich mehr als z.B. Baumwolle. So bleiben die Füße länger trocken.

Es ist immer ratsam, sich bei spezifischen medizinischen Bedingungen oder starken Schwellungen von einem Facharzt beraten zu lassen, um die am besten geeigneten Socken zu finden.

Tipp: Venenfreundliche Socken ohne Gummibund

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Bei Bolter Socken gibt es Venensocken aus Merinowolle, die genau auf diese Bedürfnisse abgestimmt sind und bei Wassereinlagerungen in den Füßen und Beinen oder aus anderen Gründen geschwollenen Füßen für guten Tragekomfort sorgen können. Für Personen wie z.B. Diabetiker oder bei gleichzeitig auftretenden Durchblutungsstörungen, gibt es auch Venensocken mit Kupferfäden. Diese regen die Durchblutung an und können dadurch “Kribbeln in den Zehen” verringern.

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Mögliche Gründe für (stark) geschwollene Füße

Geschwollene Füße können durch eine Vielzahl von Ursachen hervorgerufen werden, die von temporären Zuständen bis hin zu ernsthaften Gesundheitsproblemen reichen. Hier sind einige der häufigsten Gründe für geschwollene Füße:

  1. Langes Stehen oder Sitzen:
    Langes Stehen oder Sitzen, besonders auf langen Flügen oder Autofahrten, kann die Zirkulation beeinträchtigen und zu Schwellungen führen.
  2. Übergewicht:
    Übergewicht übt zusätzlichen Druck auf die Beine und Füße aus, was zu Schwellungen führen kann.
  3. Alter:
    Mit zunehmendem Alter können die Venen in den Beinen weniger effizient arbeiten, was zu Schwellungen führen kann.
  4. Schwangerschaft:
    Während der Schwangerschaft kann der erhöhte Druck auf die Blutgefäße im Becken und Beinen zu Schwellungen führen. Dies ist meist normal, kann aber in einigen Fällen auf Präeklampsie hinweisen, eine ernsthafte Erkrankung.
  5. Verletzungen:
    Verstauchungen, Brüche oder andere Verletzungen an Füßen oder Beinen können zu Schwellungen führen.
  6. Medikamente:
    Bestimmte Medikamente, einschließlich Blutdruckmedikamente, Steroide, Antidepressiva und nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente, können als Nebenwirkung Schwellungen verursachen.
  7. Infektionen:
    Bei Personen mit Diabetes oder anderen Zuständen, die das Immunsystem beeinträchtigen, können Infektionen an den Füßen zu Schwellungen führen.
  8. Venöse Insuffizienz:
    Eine Schwäche oder Fehlfunktion der Venenklappen in den Beinen kann zu einem Blutstau und folglich zu geschwollenen Füßen führen.
  9. Lymphödem:
    Eine Stauung der Lymphflüssigkeit aufgrund von Problemen mit dem Lymphsystem kann zu Schwellungen führen, besonders in den Beinen und Füßen.
  10. Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen:
    Diese Erkrankungen können die Flüssigkeitsregulation im Körper beeinträchtigen, was zu Schwellungen in den Beinen und Füßen führen kann.
  11. Blutgerinnsel:
    Blutgerinnsel in den Beinen können den Blutfluss behindern und zu Schwellungen führen. Ein tiefes Venenthrombose (DVT) ist ein ernsthafter Zustand, der sofortige medizinische Aufmerksamkeit erfordert.

Es ist wichtig zu beachten, dass geschwollene Füße ein Symptom für eine zugrundeliegende Erkrankung sein können. Wenn die Schwellung plötzlich auftritt, von Schmerzen begleitet wird, nur in einem Fuß auftritt oder andere besorgniserregende Symptome vorhanden sind, sollte ein Arzt konsultiert werden, um die Ursache zu ermitteln und eine angemessene Behandlung zu empfehlen.

Interessant ist auch zu erfahren, wie Merinowolle Schweißgeruch vorbeugen kann.

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